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28. Seicho-No-Ie Seminar für geistiges Training in Europa Wann: 03.08.2012 (Fr.) - 05.08.2012 (So.)
Wo: Jugendherberge Mainz
Otto-Bunfels-Schneise 4,
D55130 Mainz

Anfragen an das Frankfurter Büro.

Botschaft der Liebe und der Hoffnung PDF Drucken E-Mail

von Seicho Taniguchi
(Ex-Präsident von Seicho-No-Ie)

Keine Sorgen vor unbekannten Sachen
Es war ein unglückliches Ereignis, als der Mihara-Vulkan in Japan 1986 nach 200 Jahren ausgebrochen ist und mehr als 10.000 Bewohner evakuiert werden mussten. Kurz davor haben die Wissenschaftler uns gerade informiert, dass der Mihara-Vulkan sich nicht erhebt, sondern sich sogar senkt, und dass es vorläufig keinen Ausbruch geben wird. Nach einigen Veränderungen kehrten die Inselbewohner zurück und sie leben jetzt friedlich. Nach näherer Überlegung gibt es so viele unbekannte Sachen allein „unter unseren Füssen" tief unter der Erde. Niemand weiß, wie der Mittelpunkt der Erde aussieht.


Ebenfalls ist vieles vom Meeresboden des Pazifischen Ozeans noch unbekannt. Es gibt auch viele unerforschte Urwälder. Man sagt, dass jetzt die Weltraum-Ära begonnen hat. Aber wir wissen nicht einmal, was unter unseren Füssen vor sich geht. Die Mensehen schweben sozusagen auf dem „unbekannten Meer". Warum können wir trotzdem sorgenfrei leben? Es muss daran liegen, dass wir an „irgendetwas" glauben. „Irgendetwas" ist je nach Mensch unterschiedlich. Jedoch können die Menschen ohne an „Irgendetwas" zu glauben nicht sorgenfrei leben. Je stabiler und unerschütterlicher „Irgendetwas" ist, desto sicherer und friedlicher fühlen sich die Menschen.

Aber viele Materialisten und die Anbeter, die Wissenschaft als allmächtig betrachten, vertrauen nur auf eine unklare Ideologie, Theorie oder unbestimmte wissenschaftliche Ergebnisse. Deshalb sehen sie beruhigt aus, aber in Wirklichkeit sind sie unruhig. Sie werden aufgeregt, wenn ein wissenschaftliches Ergebnis falsch war, oder sie werden durch eine bedeutende wirtschaftliche falsche Aussicht leiden. Schließlich werden sie wegen der „unbekannten Sachen" durcheinander geraten. Aber die Leute, die an Gott richtig glauben,werden von nichts irregeführt und sie können immer gelassen sein.

Weil sie wissen, dass Gott vollkommen ist, dass ihr Wahres Wesen (Jisso) ewig existiert, und dass sie unsterbliches Leben selbst sind. Sie wissen dies nicht nur, sondern sie glauben fest an ihr Wahres Wesen und vertrauen ihm. Weiter glauben sie fest an das Selbst, das in der Welt des Lebens Gottes des Absoluten belebt ist. Deshalb werden sie von einem Aufruhr oder einem Wechsel der Aktienkurse usw. in der Erscheinung nicht beeinflusst.
Obwohl es viele unbekannte Sachen gäbe, verstehen sie dies nur mit ihrer menschlichen Weisheit nicht, aber mit ihrer göttlichen Weisheit doch. Und zwar wissen sie dies sogar sehr gut. Daher verstehen sie, dass nur etwas „Vollkommenes und Harmonisches" verwirklicht wird. Dann werden Unglück, Missgeschick, das Sterben wegen einer Krankheit usw. verschwinden. Weil sie verstehen, dass „es kein Sterben gibt", haben sie keine Sorge oder Unruhe vor dem Sterben.
Trotzdem stirbt der physische Körper als Erscheinung. Aber nicht das Wahre Wesen (Jisso) stirbt, sondern nur der physische Körper wandelt sich. Es gibt keinen großen Unterschied zwischen den Zeitspannen, wann die Zeit kommen wird. Während wir auf der Erde leben, sollten wir mit voller Kraft fröhlich und glücklich leben, gegenüber anderen nett sein, unser Bestes tun, anderen Leuten helfen und für die Welt arbeiten.

Schriftliche Arbeit: Botschaft der Liebe und der Hoffnung (aus „Ai to Kibou no Messeiji" Seite 218 - 220)
Autor: Seicho Taniguchi
Art des Werkes: Sprachliches Werk (Übersetzer: Ehepaar Wenderoth)

 
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28. Seicho-No-Ie Seminar für geistiges Training in Europa

Wann: 03.08.2012 (Fr.) - 05.08.2012 (So.)
Wo: Jugendherberge Mainz, Otto-Bunfels-Schneise 4, D-55130 Mainz

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